Masuren »  Johannisburg

Johannisburg liegt am Ufer des Jezioro Roś (deutsch der Roschsee), hier entspringt der Fluss Pisa (deutsch Pissa) aus dem Roschsee. Südlich erstrecken sich die Wälder der Puszcza Piska (deutsch die Johannisburger Heide). Die Geschichte der Stadt stammt aus dem 2. Jahrhundert, als ein ägyptischer Geograph, Claudius Ptolemäus von Galinden erwähnt hat, die das Gebiet der Großen Masurischen Seen bewohnt haben. Im 14. Jahrhundert am Ufer der Pissa haben die Kreuzritter ein Schloss erbaut. Im Jahr 1645 hat der preußische König Friedrich Wilhelm I. der Stadt Johannisburg die Stadtrechte verliehen. Infolge vieler Kriegen wurde die Stadt mehrmals zerstört, niedergeschlagen und geplündert. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt am meisten vernichtet (70% der Gebäuden wurden zerstört). In der Stadt wurden nur einzelnen historischen Sehenswürdigkeiten geblieben. Die Aufmerksamkeit verdienen sich im Stadtzentrum ein paar Objekte. Das älteste Objekt ist der Turm der Johanneskirche. Dieser Turm wurde nach dem Brand im Jahr 1694 wiederaufgebaut und hat bis heute fast im unverändertem Stand überdauert. Drinnen befindet sich ein Altar aus dem Zeitraum der späten Renaissance und eine Orgel, die im Barockstil erbaut wurde. Es lohnt sich auch dem Marktplatz zu sehen mit einem neugotischen Rathaus und teilweise wiederhergestellten Bürgerhäusern. Im Rathaus gibt es Muzeum Ziemi Piskiej (deutsch das Museum von Piska Erde). Die meisten Touristen besuchen diese Stadt aufgrund der Johannisburger Heide, die die Stadt malerisch umgibt. Diese Heide gehört zu den größten Waldsystemen in Masuren, wo man Kiefer und Fichten treffen kann. Der nördliche Teil der Johannisburger Heide gehört zum Masurischen Landschaftspark. Das Symbol dieses Parks ist ein Weißstorch, den man fast in jedem polnischen Dorf treffen kann. Die Wassersportler können nach Johannisburg über den Wasserweg von Nikolaiken, über den Spirdingsee, über den Jezioro Seksty (deutsch der Sexter See), über den Kanał Jegliński (deutsch der Jeglinkanal), über die Schleuse Karwik nach  Jezioro Roś (deutsch der Roschsee) und über den Fluss Pissa ankommen. Am Ort gibt es einige Anlegestellen für Jachten. Zur Verfügung den Wassersportlern stehen in der Stadt viele Restaurants, Pubs, die Post, die Bank, Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Gästehäuser und Krankenhaus. 


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