Masuren »  Nikolaiken

Nikolaiken liegt im Gebiet der Großen Masurischen Seen und ist manchmal als „Die Perle der Masuren“ oder „Das masurische Venedig“ genannt. Nikolaiken liegt auf der schmalen Landenge zwischen dem Jezioro Mikołajskie (deutsch der Nikolaiker See) und dem Talter Gewässer. Wenn man von Norden ankommt, sieht man schon aus der Ferne einen hellen Turm der evangelischen Kirche.

Die ersten Erwähnungen über diese Stadt stammen aus dem 15. Jahrhundert. Damals haben hier zwei Wirtshäuser funktioniert und im Jahr 1726 hat die Stadt die Stadtrechte erhalten. Im Jahr 1843 hat die Schifffahrt in Masuren angefangen, was die Entwicklung der Stadt verursacht hat. Kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde Nikolaiken an das Bahnnetz angeschlossen und gewinnen die Bahnverbindung mit Mrągowo (deutsch Sensburg) und mit Orzysz (deutsch Arys). In der Zwischenkriegszeit wurde die Stadt zu einem populären Kurort. Während des Zweiten Weltkrieges war dort die deutsche Abwehr stationiert, die Informationen über die UdSSR (heißt die Sowjetunion) gesammelt hat. Im Jahr 1945 wurde die Stadt unter polnische Verwaltung gekommen. Heute ist Nikolaiken eine typische touristische Stadt. Diese ruhige Stadt ändert sich in der Sommersaison in einer belebten Kurort. Diese Stadt ist ein Paradies für alle Wassersportler, alles hier ist auf Touristen orientiert. Die meisten Segler legen im Segeldorf oder am Stadtskai an. Diese Personen, die Ruhe brauchen und suchen sollten einen Standplatz nördlich von der Stadt auswählen oder am gegenüberliegenden Ufer. In der Nähe des Segeldorfes und der Promenade befinden sich zahlreiche Pubs, Fischbratereien, Restaurants. Im Stadtzentrum findet man Banken, Apotheke, Hotels und viele Gästehäuser. Es lohnt sich hier den Platz der Freiheit (Marktplatz) mit der Fontäne zu besichtigen. Ringsherum findet man viele Pubs und Cafés, an der Kolejowa Straße 6 lohnt es sich das Muzeum Reformacji Polskiej (deutsch das Museum der polnischen Reformation), wo ein der kostbarsten Ausstellungsstücke die Polnische Bibel aus dem Jahr 1726 ist. Sehenswert ist auch die wiederaufgebaute evangelische Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit, die im Jahr 1842 nach dem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel erbaut wurde. In der Sommersaison finden im Segeldorf in Nikolaiken viele Veranstaltungen statt, u.a. Shanty-Konzerte, Regatta usw.


Karte